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Dominica

Segeln in der Karibik
Hauptstadt:
Roseau

Sprache:
Englisch, Französisch, Kreolisch

Währung:
Ostkaribischer Dollar (XCD)
EC$ 1 = 100 Cents

Bevölkerungszahl:
ca. 73.000

Fläche:
751 qkm

Segeltörn in der Karibik - Dominica
Für Segler:
Entlang der 27 sm langen Westküste von Dominica gibt es nur drei akzeptable Ankerplätze. Der schönste ist in der Prince Rupert Bay im Norden bei Portsmouth. Die große Bucht bietet viel Platz und hat im Süden schöne Strände und im Norden einen neuen Pier für Kreuzfahrtschiffe und Großsegler. Vor der Stadt liegen einige Frachter am Strand oder kurz davor unter der Wasseroberfläche, die als Hurrikanopfer vor sich hin rosten. Auf halber Strecke zwischen Portsmouth und Roseau liegt der Ankerplatz Castaways, wo man allerdings nur bei gutem Wetter vor Anker gehen sollte. Roseau, die Hauptstadt im Süden der Insel, wird von Yachten selten besucht, da hier nur schlechter Ankergrund vorhanden ist. Der optimale Weg nach Dominica zu gelangen, ist der Seeweg. Es fehlt hier die touristische Infrastruktur. Es gibt keinen modernen Flughafen, nur sehr wenige Hotels und keine großen maritimen Anlagen. Die wenigen Touristen, die mit Schiffen ankommen, werden sofort beim Ankerlegen von fliegenden Händlern begrüßt. Angeboten werden wie gewohnt Früchte aber auch Bootsfahrten auf dem Indian River, Inselrundfahrten und bei Portsmouth zu bestimmten Zeiten auch Tauchgänge mit Delfinen.
Segeltörn in der Karibik - Dominica
Nützliche Tipps:
Einklarierungsorte sind Portsmouth und Roseau.
Telefon: Die Landesvorwahl ist 1 767. Das Telefonieren mit dem Handy erfordert ein lokales Handy mit einer lokalen Karte, eine Änderung ist angestrebt.
Internet/E-Mail: Internetnutzungen in Büros oder Internetcafes ist in Roseau und in Portsmouth möglich. Tipp: In Portsmouth gibt es ein neues, sehr modernes und günstiges Internetcafe direkt an der Hauptstraße im Ort.
Segeltörn in der Karibik - Dominica
Allgemeines:
Dominica war früher Teil der britischen Kolonie der Windward Islands, heute wird es zu den Leeward-Inseln gezählt, was der geographischen Aufteilung entspricht. Im Inneren der stark zerklüfteten Insel liegen die beiden höchsten Berge, Morne Diablotin (1.441 m) und Morne Trois Pitons (1.421 m). Dominica ist die am natürlichsten gebliebene Insel der Antillen. Der Touristenstrom zieht an der Insel vorbei, die Natur ist vielerorts unberührt und zeigt eine unvorstellbare Pflanzenvielfalt mit Mahagoni-, Kastanien- und Gummibäumen sowie Zedern auf. Die Insel gehört zu den niederschlagsreichsten Gebieten der Erde. Die Regenmenge pro Tag beträgt in den Bergen 10.000 mm und an der Küste 2.000 mm. Das dichte Gewirr von Bäumen, Ästen und Lianen beheimatet eine artenreiche Tierwelt. Der Vogelbestand auf Dominica ist der vielfältigste in der Karibik. Hier gibt es auch die letzten Sisserou-Papageien der Welt – der Wappenvogel Dominicas – und den streng geschützten Imperial Papagei. Auf dem Boden krabbeln Riesenkrabben, Eidechsen, Riesenschlangen der Gattung Boa Constrictor und „Mountain Chickens“. Diese sogenannten „Berghühner“ sind jedoch Riesenfrösche, die in vielen Restaurants als Spezialität angeboten werden. Auf Dominica finden wir hauptsächlich schwarze Vulkansandstrände. Nur im Nordosten gibt es auch weisse Strände. Als zweitregenreichste Insel der Welt bietet Dominica außergewöhnliche, aber auch anstrengende Spaziergänge durch den Regenwald. Wer es bis zum Boiling Lake, den zweitgrößten kochenden Kratersee der Welt schafft, wird mit einer fantastischen Aussicht für die Mühe belohnt. Andere Ausflüge führen zu den über 200m hohen Trafalgar Wasserfällen, dem Valley of Desolation oder dem Emerald Pool. Die Restaurants servieren den kreolisch zubereiteten Fisch auf Tischen am Strand direkt am Wasser.
Segeltörn in der Karibik - Dominica
Landgänge:
Wer empfehlenswerter weise in der Prince Rupert Bay ankert, sollte unbedingt das Fort Shirley besuchen, welches man schon bei der Einfahrt in die Bucht am Nordhang erkennen kann. Ein ca. 5 Min. langer Fußweg führt unten an der Pier bergauf erst durch Wald, dann durch den schönen Garten der Festung bzw. deren noch übrig gebliebenen Ruinen. Von hier hat man, besonders in der Abendsonne, einen herrlichen Blick über die gesamte Bay.
Im Ort kann man einen Führerschein für ca. EC$ 30 erwerben, der für die Miete eines Leihwagens erforderlich ist, die nochmals mit 40 USD pro Tag zu Buche schlägt. So kann man die Insel auf eigene Faust erkunden. Oder man lässt sich per Taxi und Führer zum „Boiling Kale“ bringen. Dieser riesige See mit unterirdischen Schwefelquellen wurde erst 1922 entdeckt. Zahllose Wasserfälle stürzen hier über Felsen in tiefe Schluchten hinab und bilden Hunderte von Bächen und Flüssen, die das zerklüftete Land durchqueren.
Segeltörn in der Karibik - Dominica
 

Termine und Preise für die kommende Saison

vombisRevierTörnartWo.EUR/Wo. 
sys23.11.21.12.2019Gran Canaria - Rodney Bay / St. Lucia Atlantic Rally for Cruisers (ARC)4850,-» Infos und Reservierung
 

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