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Martinique

Segeln in der Karibik
Hauptstadt:
Fort-de-France

Sprache:
Französisch, Patois

Währung:
Euro (EUR)
€ 1 = 100 EuroCent

Bevölkerungszahl:
ca. 381.427

Fläche:
1.106 qkm

Segeltörn in der Karibik - Martinique
Für Segler:
Die Küstengewässer von Martinique sind exzellent befeuert, was auch eine leichte Navigation in die „Baie de Fort-de-France“ bei Nacht ermöglicht. Vor der Südküste liegen zahlreiche Riffe und Untiefen. Eine unverkennbare Landmarke bildet der 1,5 sm südöstlich von Pointe du Diamant gelegene, 175 m hohe steile Felsen „Rocher du Diamant“. Bei Seegang empfiehlt sich in der „Cul-de-Sac Marin“ zu ankern, da diese Bucht extrem gut geschützt liegt. Eine Seitenbucht, die „Bai des Cyclones“, gilt sogar als eines der besten Hurrikan-Schlupflöcher der Karibik. Allerdings ist die gesamte Bay voll von Korallenbänken, die nur bei hoher Sonne zu sehen sind. Bei ruhiger See kann man gut und sicher weiter im Norden vor der hübschen Kleinstadt St. Pierre liegen. Hier gibt es zudem gute Einkaufsmöglichkeiten nahe am Pier und Sehenswürdigkeiten in der Stadt.
Segeltörn in der Karibik - Martinique
Nützliche Tipps:
Ein- und Ausklarieren kann man z. B. in St. Pierre in dem Büro, Nähe des alten Theaters. Allerdings ist dies nicht immer besetzt so dass man auch während der Öffnungszeiten öfter mal die Beamten suchen muss. Ebenfalls kostenlos und schneller wird man in Fort-de-France abgefertigt. Wer etwas an seinem Schiff zu reparieren hat, sollte Fort-de-France ansteuern. Hier gibt es jede Menge Ersatzteile und Zubehör rund ums Schiff.
Telefon: Die Landesvorwahl ist 596. Das Telefonieren mit dem Handy ist dort so unkompliziert wie in Frankreich. Für Telefonzellen braucht man Telefonkarten.
Internet/E-Mail: Internetmöglichkeiten gibt es u. a. in Fort-de-France und St. Pierre.
Segeltörn in der Karibik - Martinique
Allgemeines:
„Insel der Blumen“ oder „Blumenland“ nannten die damaligen Kariben die heutige französische Überseeprovinz. Sie ist die nördlichste der Windward-Inseln und viel felsiger als ihre Leeward-Nachbarn. Im Norden der Vulkaninsel steigt in einer unzerstörten Vegetation der höchste Punkt, der „Mont Pelée“ mit 1.397 m Höhe, von der Küstenlinie empor. Umgeben von einer einzigartigen Farbenvielfalt von Blumen und Pflanzen ruht dieser Vulkan seit 1902, ist jedoch nicht erloschen. Am 8. Mai besagten Jahres ereignete sich hier ein dramatisches Naturschauspiel: Der Gipfel des Mont Pelée explodierte und eine gewaltige Druckwelle aus Lava- und Gesteinsmassen begrub die damalige Hauptstadt und zugleich bedeutendste Metropole der Karibik „Saint-Pierre-de-la-Martinique“, binnen Minuten unter sich. Nur 2 Menschen überlebten, über 29.000 starben. Einer der Überlebenden kam nur deshalb davon, weil er in einem bunkerartigen Gefängnis auf seine Hinrichtung wartete. Die meisten Bewohner hätten gerettet werden können, denn der Vulkan hatte seine bevorstehende Eruption durch eine Reihe heftiger Beben angekündigt. Doch der Gouverneur der Insel hatte es vorgezogen, den bevorstehenden Wahltermin nicht platzen zu lassen.
Segeltörn in der Karibik - Martinique
Landgänge:
Das neue St. Pierre wurde nach der Naturkatastrophe etwas weiter südlich auf den Ruinen des Theaters von früher wieder aufgebaut. Das kleine Museum „Musée Volcanologique“ gibt einen historischen Einblick und stellt neben Gegenständen aus dem täglichen Leben, eine zerquetschte Kirchenglocke aus. Ebenfalls wurde der Kerker, indem der Gefangene überlebte, nachgebildet. Zudem erzählen viele Bilder, Fotos und Stadtpläne der Hafenstadt und Umgebung aus der Zeit vor der Zerstörung im Jahre 1902. Täglich geöffnet von 09:00 – 12:00 und 15:00 – 17:00.
Die jahrelangen Subventionen aus Paris haben der Insel eine für karibische Verhältnisse hervorragende Infrastruktur beschert. Die Straßen sind sehr gut und die Hauptstadt Fort-de-France im Süden vermittelt sofort den Charakter einer europäischen Metropole. Die 120.000 Stadtbewohner und unzählige Besucher finden so gut wie alles, was man in einer Großstadt sucht. Besonders hektisch ist es auf den Märkten, wo vor allem exotische Früchte, Fische und Krustentiere der Insel angeboten werden. Eine schöne Sehenswürdigkeit ist die „Bibliothèque Schoelcher“, die 1889 zur Weltausstellung, zur Zeit von Gustav Eiffel, in Paris erbaut wurde, danach in Einzelteile zerlegt, hierher geschafft und wieder aufgebaut wurde.
Die Versorgung mit Lebensmitteln ist auf Martinique in deutscher oder noch besser französischer Qualität gesichert. Der Diamond Rock im Süden der Insel wurde von Lord Nelson im Kampf gegen die Franzosen zu einer Festung ausgebaut. Da die Diensttuenden Soldaten allesamt Matrosen waren und von einem Kapitän befehligt wurden bekam der Felsen den Status und den Titel eines Schiffes der königlichen Marine.
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Termine und Preise für die kommende Saison

vombisRevierTörnartWo.EUR/Wo. 
sys23.11.21.12.2019Gran Canaria - Rodney Bay / St. Lucia Atlantic Rally for Cruisers (ARC)4850,-» Infos und Reservierung
 

Alle Angaben vorbehaltlich Verfügbarkeit und zwischenzeitlicher Änderungen
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