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St. Vincent & die Grenadinen

Segeln in der Karibik
Hauptstadt:
Kingstown

Sprache:
Englisch

Währung:
Ostkaribischer Dollar (XCD)
EC$ 1 = 100 Cents

Bevölkerungszahl:
ca. 114.000

Fläche:
389 km2

Segeltörn in der Karibik - St. Vincent
Für Segler und Landgänge:
Wenn man St. Vincent auf seiner Segelroute anlaufen will, sollte man wegen der schönen Lage und aus Sicherheitsgründen die Blue Lagoon ansteuern. Umgeben von einem Bilderbuch-Palmenstrand liegt die Bay sehr geschützt und die Marina ist sehr modern und komfortabel ausgestattet. Alles Wichtige wie z. B. Restaurant, Duschen, Supermarkt, Wäscherei und mehr wird man in dieser Anlage finden. Die Einfahrt in die Blue Lagoon durch die Calliaqua Bay ist gut betonnt. Allerdings muss man sich über den aktuellen Tidenstand vor der Einfahrt informieren. Bei Niedrigwasser beträgt der Wasserstand bloß 5,9 Fuß, also knapp 1,70 Meter und bei Hochwasser 7,8 Fuß bzw. fast 2,38 Meter.
Karte der Grenadinen
Segeltörn in der Karibik - St. Vincent
Segeltörn in der Karibik - St. Vincent
Segeltörn in der Karibik - St. Vincent
Nützliche Tipps:
Letzte Möglichkeit zum Ausklarieren auf der Route in Richtung Süden ist Union Island. Einklariert wird frühestens wieder auf Carriacou (Grenada).
Telefon sowie Internet/E-Mail kann man in mehreren Hotels gegen Entgelte benutzen. Auf St. Vincent selbst ist es in mehreren größeren Orten bzw. Marinas möglich.
Segeltörn in der Karibik
Allgemeines:
St. Vincent und die Grenadinen sind für Segler zwei verschiedene Welten. Während die Hauptinsel St. Vincent die übliche gebirgige Landschaft mit üppiger Vegetation darstellt, zählen die Grenadinen zu dem beliebtesten und schönsten Segelrevier der Welt. Die mehr als 100 grenadinischen „Inselchen“ und etwa weitere 500 Felsgruppen erstrecken sich zwischen St. Vincent und Grenada auf 55 km Länge. Weniger als ein Duzend von ihnen sind bewohnt und umgeben von Korallenriffen im türkisblauen, kristallklaren Wasser. St. Vincent selbst ist ausschließlich vulkanischen Ursprungs. Der zurzeit ruhende Vulkan „Mount Soufrière“ ist die höchste Erhebung. Der letzte schwere Ausbruch ereignete sich im Jahr 1902. Nur 24 Stunden nach der großen Katastrophe des Mount Pelée auf Martinique kamen hier 2.000 Menschen ums Leben und ein Drittel der Insel wurde verwüstet. Zwei Gasexplosionen folgten in den 79er Jahren, wovor die betroffene Bevölkerung jedoch vorher in Sicherheit gebracht werden konnte. Während des Ausbruches entstand eine Insel im Kratersee. Das Inland ist geprägt von üppigen Regenwäldern durchzogen von Flüssen mit Wasserfällen und ist immer noch sehr dünn besiedelt. Die meisten Menschen leben entlang der Küstenzonen mit dem Schwerpunkt in und rund um die Hauptstadt Kingstown im Südwesten der Insel.
Segeltörn in der Karibik - St. Vincent
Die Inseln:
Am sinnvollsten ist es natürlich, die grenadinischen Gewässer zu durchkreuzen. Dieses Revier ist im karibischen Raum in ihrer Qualität nur mit den Virgin Islands zu vergleichen. Die Hauptinseln im Bereich St. Vincent, Bequia, Mustique, Canouan, Mayreau, Tobago Cays, Union, Palm und Petit St. Vincent gelten als unübertroffenes karibisches Paradies für Segler und Schnorchler. Kaum irgendwo sonst in der Karibik liegen wegen den Inseln und flachen Schnorchelgebieten Segeln und Landgänge so dicht beieinander wie in den Grenadinen. Hier die Grenadinen-Höhepunkte von Norden nach Süden:

Bequia
(gesprochen beck wey) ist 18 km2 groß und das touristische Zentrum auf den Grenadinen. Der bevorzugte Ankerplatz und zugleich Treffpunkt von Weltumseglern ist die Admiralty Bay bei Port Elizabeth. Diese bilderbuchschöne Bucht ist stets mit Yachten übersät und wirkt wie eine Regattaszene. Die Hauptsehenswürdigkeiten der Insel kann man während einer Halbtagestour mit dem Miettaxi erreichen. „Old Fort“ gewährt einen schönen Blick auf die Admiralty Bay, „Paget Farm“ ist ein ehemaliges Walfängerdorf, in dem hauptsächlich Restaurants eröffnet wurden. „Vista Point“ bietet Ausblicke auf St. Vincent und andere Eilande. Die ruhig gelegene „Princess Margaret Bay“ ist bekannt für ihr herrliches Korallenriff und gute Schnorchelmöglichkeiten und am besten mit der Yacht zu erreichen.

Mustique
ist eine 5 km2 große Insel in Sichtweite von Bequia. Diese Jet-Set-Insel beherbergt Leute aus dem Showbizz, die schon alles haben, wie z. B. Mick Jagger, David Bowie und ist Lieblingszufluchtsort für Prinzessin Margaret und andere Prominente. Die Exklusivität ist nur per Yacht oder Privatflugzeug zugänglich. Einziges Hotel der Insel ist „Cotton House“, ein restauriertes Wahrzeichen aus dem 18. Jahrhundert. Segler begeben sich in die „Basil’s Bar“ und können, wenn es der Zufall will, Jagger oder andere zu Gesicht bekommen. An der nördlichen Riffkante von „Double Rock“ liegen Überreste des französischen Luxusliners „Antilles“, der 1971 auf das Riff auflief und vollständig ausbrannte.

Canouan
Hauptort der Insel ist Charlestown mit dem Hauptankerplatz Charlestown Bay. Das Wohlstandsgefälle heutzutage auf Canouan ist extrem. Der Norden der Insel wurde von einer ausländischen Investorengruppe gekauft und oberhalb von Carenage änderte sich das Landschaftsbild für ein exklusives Ressort völlig. Vor nicht langer Zeit gab es hier auf der trockenen hügeligen Landschaft nur Kakteen und Gestrüpp. Diese Kulisse ähnelt heute eher Beverly Hills. Grünanlagen, Golfplatz und Swimmingpools werden aus einer Meerwasserentsalzungsanlage gespeist.

Mayreau
(gesprochen my ro) ist ca. 3 km2 groß und umgeben von wunderschönen Schnorchelgebieten mit drei schönen Ankerplätzen: Salt Whistle Bay, Saline Bay und Windward Bay. Diese Gegend eignet sich gut für einen Liege- bzw. Bummeltag.

Tobago Cays
Einmalige Schönheit, die weltweit kaum zu übertreffen ist. Die Tobago Cays sind vier unbewohnte Eilande: Petit Rameau, Petit Bateau, Baradal und Jamesby mit dem im Osten vorgelagertem „Horse Shoe Reef“. Die gesamte Gegend mit zahlreichen kleinen Palmenstränden, Riffen, tiefblauem bis türkisem Wasser und eindrucksvoller Unterwasserszenerie ist absolutes „Must See“ für Yachties bei einem Karibiktörn. Ein fantastisches Schnorchelgebiet mit lichtdurchfluteten Korallengärten, über die man sich stundenlang von der Strömung umher treiben lässt. Man schwebt über eine faszinierende Welt verschiedenster Korallenarten, sieht Schwärme von Riffbarschen und kann hier noch die seltenen Kofferfische sowie Kugelfische antreffen. Oder den bis zu 120 cm großen Papageienfischen, die seelenruhig an Korallen knabbern, zuschauen. Weiter östlich, wo sich das türkisgrüne Wasser tief blau verfärbt, verläuft das Riff steil in große Tiefen. Hier kann man auch schon mal Haie beobachten. Beim ausgiebigen Schnorcheln trägt man am besten ein T-Shirt, um sich vor der Sonneneinstrahlung zu schützen. Das Fischen im gesamten Nationalpark Tobago Cays ist übrigens verboten. Zu den Ankerplätzen in den Cays segelt man am sichersten über die Nordwesteinfahrt.

Union Island
Nur 7 km2 groß, aber für den Segelsport keine unwichtige Station. Aufgrund der Lage ist Union Island eine Mini-Drehscheibe für die „Inselhopper“, man hat eine gute Anschlussmöglichkeit an internationale Flughäfen auf anderen Inseln. Vorteil: man landet hier direkt im grenadinischen Paradies. Außerdem erwartet einen beim Anflug eine atemberaubende Aussicht auf die Tobago Cays und viele andere Grenadinen-Inseln. Die mittlerweile auch atemberaubend hohen Preise für die Inlandsflüge relativieren das Ganze aber wieder ein wenig.

Palm Island
ist ein Inselzwerg mit rundherum sehr schönen Stränden. Völlig umgeben von Riffen im türkisfarbenen Wasser ist dies ein ideales Schnorchelgebiet. Der australische Segler John Caldwell pachtete 1966 für 99 Jahre die Insel für einen symbolischen Preis von 1 Ostkaribischen Dollar im Jahr. Prune Island, so die Insel zuvor genannt, gab es fast umsonst deshalb, weil er sie als wildes Sumpfland übernahm, für das niemand sonst Interesse gezeigt hatte. In vieljähriger Arbeit formte „Coconut-John“ das Fleckchen Erde in ein Palmenparadies inkl. exklusivem Bungalow-Hotel um, das heute zum Exquisitesten gehört, was die Karibik zu bieten hat.

Petit St. Vincent (PSV)
die südlichste der St. Vincent-Grenadinen, ist eine winzige Privatinsel mit Villen und Hotels. Der beste Ankerplatz liegt vor der Hotelanlage. Von hier aus kann man die Korallenriffe rund um die Insel erkunden, oder an Land in der Hotelanlage die vielleicht beste Bar der Grenadinen besuchen. Einen lohnenden Katzensprung nach Mopion und Pinese sollte man nicht versäumen. Dies sind zwei kleine Sandhügel, die nordwestlich von PSV wenige Fuß aus dem Wasser ragen. Die Rifflandschaft um die Sandflecken ist ein Paradies für Schnorchler. Auf dem Sandhäufchen Mopion steht nur ein Sonnenschirm aus Palmwedeln. Mit Kurs in Richtung Süden verlässt man die Hoheitsgewässer der St. Vincent-Grenadinen und erreicht nach weniger als einer Meile die nördlichste Insel von Grenada: Petit Martinique.
Segeltörn in der Karibik - St. Vincent
 

Termine und Preise für die kommende Saison

vombisRevierTörnartWo.EUR/Wo. 
sys23.11.21.12.2019Gran Canaria - Rodney Bay / St. Lucia Atlantic Rally for Cruisers (ARC)4850,-» Infos und Reservierung
 

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